Training

Welpengruppe
Die Welpengruppe dient zur Sozialisierung des jungen Hundes sowie der Beratung des Hundeführers im Umgang mit seinem Hund.
Im Zentrum der Ausbildung steht das korrekte Spiel des Hundes mit seinen Artgenossen und seinem Hundeführer.
Dies bedeutet: Der Hund erlernt spielerisch das Rudelverhalten, indem er sich in die Rangordnung eingliedert. Ein gut sozialisierter Hund wird folglich im Erwachsenenalter Streitigkeiten über seine Körpersprache vermeiden.
Darüber hinaus erlernt der Hund die korrekte Reaktion auf das Kommando „Hier“ und „Sitz“. Zudem wird die Leinenführigkeit des Hundes eingeübt, so dass eine Schädigung des Bewegungsapparates durch extremes Ziehen an der Leine eingedämmt wird.
Durch die Bewegung auf unterschiedlichen Untergründen, das Überwinden von kleinen Hindernissen und das Durchlaufen von Tunneln wird der Hund sein Vertrauensverhältnis zum Hundeführer aufbauen.

Junghundegruppe
Hier wird das Erlernte aus der Welpengruppe gefestigt und verfeinert
Als neues Element werden neben der Kehrtwende die Hörzeichen „Platz“ und „Fuß“ eingeführt. Des Weiteren können durch die Gruppe Hunde, die nicht mehr dem Welpenalter entsprechen, in das Arbeitsverhalten eingegliedert werden und auf die Anfängergruppe vorbereitet werden.

Anfängergruppe
In der Anfängergruppe werden die Befehle „Sitz“ und „Platz“ korrekt eingeübt, d.h., der Hund muss gerade neben dem Hundeführer sitzen, liegen und stehen, wobei sein Oberschenkel mit dem Oberschenkel des Hundeführers eine Linie bildet. Dieses gilt gleichermaßen für einwandfreies Führen an der Leine. Der Hund hat nicht vorzulaufen, vom Hundeführer zu weit entfernt zu laufen, zu schnüffeln oder an der Leine zu ziehen, vor allem nicht wenn er sich im Bewegungsverkehr mit anderen Hunden, Spaziergängern, Joggern usw. befindet. Darüber hinaus werden die verschiedenen Gangarten, „langsames Fuß“ und „schnelles Fuß“, soweit die richtige Ausführung des rechten und linken Winkel geschult.
Alle Übungen werden an der Leine vollzogen. Zur Unterstützung und Belohnung des Hundes können hier noch Leckerchen verwendet werden.
In der Anfängergruppe kann ein Unbefangenheitstest durchgeführt werden.

Mittlere Gruppe
Die Arbeitsschritte der Anfängergruppe werden untermauert.
Als neue Einheiten kommen hinzu: das langsame Loslösen von der Leine und damit der freie Gang am Fuß des Hundeführers und das kurzzeitige Entfernen vom Hund. Die Trainingseinheiten können jetzt auch außerhalb des Hundeplatzes erfolgen. Wer Teilnehmer in dieser Gruppe ist, kann auf einen Teamtest zur Vorbereitung der Begleithundeprüfung hinarbeiten. Bei diesem Test werden alle Übungen mit dem angeleinten Hund vollzogen. Der Einsatz von belohnenden Hilfsmitteln ist nur noch vereinzelt möglich.

Fortgeschrittene Gruppe
In der Gruppe der Fortgeschrittenen erfolgt das Arbeiten häufig unangeleint. Im Mittelpunkt stehen vor allem das präzise Verhalten des Hundes im Begegnungsverkehr und die sofortige Ausführung der erlernten Kommandos. Hierzu kommen „Sitz“, „Platz“, „Steh“, „Bleib“, das „Hereinrufen mit Vorsitz“ und das „Hereinrufen auf Fuß“. Auch das Ablegen des Hundes und das außer Sicht gehen werden nun trainiert. Der Einsatz von Hilfsmitteln (außer das Loben, das selbstverständlich immer bei der korrekten Ausführung eines Befehls erfolgen sollte) ist nicht mehr gestattet.
Teilnehmer der Fortgeschrittenengruppe können die Begleithundeprüfung in Abstimmung mit der Ausbildungsleitung ablegen.